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Viele Länder
verlangen bei Einreise aus einem Risikogebiet die
Gelbfieber-Impfung (z. B. auch beim Landgang bei einer
Kreuzfahrt).
Für folgende Länder empfiehlt
sich die Gelbfieber-Impfung:
Äquatorial Guinea, Äthiopien,
Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, Burundi, Cap Verde,
Demokratische Republik Kongo, Ecuador, Elfenbeinküste,
Französisch Guayana, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea
Bissau, Guyana, Kamerun, Kolumbien, Kongo, Liberia, Mali, Niger,
Nigeria, Panama, Paraguay, Peru, Principe, Ruanda, Senegal,
Sierra Leone, Sao Tome, Somalia, Sudan, Suriname, Tanzania,
Togo, Tschad, Uganda, Venezuela, Zentral Afrikanische Republik |
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Spätestens 10
Tage vor Einreise in ein Gelbfieber-Endemiegebiet brauchen Sie
die Impfung.
Besser ist es wenn Sie sich
mindestens 3 Wochen vor Reiseantritt impfen lassen.
Die
Gelbfieber-Impfung darf nur durch speziell weitergebildete Ärzte
verabreicht werden („Gelbfieber-Impfstelle“).
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| Gelbfieber
kommt in tropischen und subtropischen Gebieten in Südamerika und
Afrika vor. Das Virus wird von erkrankten Affen über Stechmücken
auf den Menschen übertragen. Jährlich erkranken weltweit etwa
200.000 Menschen daran. 30.000 sterben jährlich daran. Die
Krankheit beginnt mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost
und Übelkeit. In 15% der Fälle kommt es danach zu Gelbsucht,
Blutungen im Magen-Darm-Trakt und starken Blutungen an den
Schleimhäuten. 10-20%
der Erkrankten sterben. Daher wird bei Reisen in betroffene
Gebiete dringend die Impfung empfohlen.
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| Abweichend
von den internationalen Bestimmungen wird gelegentlich,
insbesondere beim Grenzübertritt auf dem Landweg der Nachweis der
Cholera-Impfung gefordert. Seit einiger Zeit ist hierfür ein
wirksamer Schluckimpfstoff erhältlich.
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| Nebenwirkungen
Zwischen
dem 5. und 8. Tag nach der Impfung kann es zu grippeähnlichen
Symptomen kommen. In den vergangenen Jahren wurden im Zusammenhang
mit der Impfung aus den USA, Brasilien und Australien wenige Fälle
schwerer Krankheitsbilder, auch mit Todesfolge berichtet. Dabei
scheint es sich überwiegend um Personen mit bestimmten
Immundefekten gehandelt zu haben. Bezogen auf etwa 500 Mio.
Geimpfte ist dieses Risiko jedoch minimal.
Nicht
geimpft werden sollten Kinder unter 9 Monaten. Schwangere nur nach
strenger Risiko-Nutzen-Abwägung. Bei Personen ab 60 Jahren ist
wegen eines erhöhten Risikos schwerer Nebenwirkungen die
Indikation für die Erstimpfung streng zu stellen.
Immunsupprimierte Personen, so beispielsweise bei einer
HIV-Infektion dürfen nicht geimpft werden. Außerdem darf
der Impfstoff nicht an Hühnereiweiß-Allergiker verimpft
werden. Nach einer Gabe von Immunglobulinen ist ein Mindestabstand
von 3 Monaten einzuhalten. Andere Lebendimpfstoffe (Mumps,
Masern, Röteln) sollten entweder gleichzeitig oder im Abstand von
4 Wochen verabreicht werden. Vier Wochen nach der Impfung sollte
man kein Blut spenden. |
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